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Als Sohn eines Pfarrers geboren, studierte Hartfeld nach dem Besuch des Gymnasiums in Herborn Theologie an den Universitäten in Marburg und Bonn sowie am Theologischen Seminar Herborn. Während seines Studiums wurde er 1830 Mitglied der Alten Bonner Burschenschaft. Nach seinem Studium wurde er 1833 ordiniert und arbeitete bis 1838 als Pfarrvikar in Driedorf, bis 1842 in Breitscheid und bis 1846 in Bicken. Von 1847 bis 1854 wirkte er als Pfarrer in Breitscheid, dann bis 1856 in Wörsdorf im Taunus. Von 1865 bis 1870 war er Pfarrer im Kirchspiel Flacht. Er gab ab 1868 das kirchliche Amtsblatt heraus und war von 1870 bis 1874 Dekanatsverwalter in Diez, wo er als Dekan in den Ruhestand verabschiedet wurde. Politisch aktiv war er 1848 für kurze Zeit, als er Mitglied der Ständeversammlung der Landstände des Herzogtums Nassau wurde, sein Mandat legte er aber im selben Jahr bereits wieder nieder.
Werdegang:
Studium der Theologie an den Universitäten Marburg und Bonn, sowie am Theologischen Seminar Herborn
1830 Mitglied der „Alten Bonner Burschenschaft“
1833 Ordination, dann Pfarrvikar in Driedorf
1838-1842 Pfarrvikar in Breitscheid
1842-1846 Pfarrvikar in Bicken
1846-1854 Pfarrer in Breitscheid
bis 9.10.1848 Mitglied der Ständeversammlung des Herzogtums Nassau für den Wahlkreis I Dillenburg/Herborn, Mandatsniederlegung aufgrund seiner Verpflichtungen als Pfarrer, Nachfolger: Ludwig Heydenreich
1854-1865 Pfarrer in Wörsdorf
1865-1870 Pfarrer in Flacht
1870-1874 Dekanatsverwalter in Diez
1874 Versetzung in den Ruhestand als Dekan