- Tz-Zeitung Aktualisiert: 11.01.2014 13:33
München - Ein schwerer Schicksalsschlag erschüttert die Münchner Unternehmer-Familie Eckart! Die Gründer der Pfanni-Knödelwerke trauern um eines ihrer jüngsten Familienmitglieder:
Paul starb in der Nacht auf Freitag mit nur 14 Jahren an den Folgen eines Skiunfalls in Scheffau (Tirol). Der Bub war vier Tage nach Michael Schumacher verunglückt und lag im Innsbrucker Klinikum im künstlichen Koma.
Donnerstag, 2. Januar: Paul war in Richtung Talstation Kummereralm unterwegs. Wie die Polizei in Kufstein mitteilte, kam er gegen 14 Uhr von der Piste ab. Vom rechten Rand der Abfahrt sprang er unfreiwillig in den Wald und prallte gegen einen Baum. Obwohl der Bub einen Helm getragen hatte, erlitt er dabei schwere Kopfverletzungen und eine Serienrippenfraktur. Er musste mit dem Rettungshubschrauber abtransportiert werden. Ob der junge Skifahrer sofort bewusstlos war, ist nicht bekannt. Jedenfalls versetzten ihn die Ärzte in ein künstliches Koma.
Opa Otto Eckart, Honorarkonsul von Guatemala, Vater Werner, Vorstand der Kultfabrik auf dem Ex-Pfanni-Gelände, seine Mutter Caroline und die vier Geschwister hofften, bangten und litten mit Paul. Am 6. Januar eröffneten sie eine Facebook-Seite für ihn, weil die Anteilnahme von Freunden so groß war. Es zeigt den Buben, wie ihn alle geliebt haben: freundlich lachend vor einem Bergpanorama. „Pauli, das packst du!“, lautet einer der Einträge. Eine andere Familie schreibt: „Wir halten Dir die Hand und schicken einen Glücksstern.“ Und in einem weiteren Kommentar heißt es: „Lieber Pauli, ruh’ Dich aus und mach weiter so tolle Fortschritte!“
Aus dem Umfeld der Familie heißt es, dass der Zustand des Buben zwar kritisch, aber durchaus stabil war. Mit jedem Tag wuchs die Hoffnung, dass er schon bald aus dem künstlichen Tiefschlaf zurückgeholt werden könnte, dass er bald wieder lachen würde wie vor dem Unglück. Am 7. Januar um 9.57 Uhr schreibt die Familie in seinem Namen: „Danke Euch ganz herzlich!“ Es war der letzte Eintrag.
Freitagvormittag machte unter seinen Kameraden an den Nymphenburger Schulen die schreckliche Nachricht die Runde: Pauli hat seinen tapferen Kampf gegen das Schädel-Hirn-Trauma verloren. „Du bist ein Sonnenschein!“, schrieb ein weiterer Freund an seine Pinnwand. Ein Sonnenschein, der viel zu früh aus dem Leben scheiden musste.
Tz-Zeitung Aktualisiert: 11.01.2014 13:33
München - Ein schwerer Schicksalsschlag erschüttert die Münchner Unternehmer-Familie Eckart! Die Gründer der Pfanni-Knödelwerke trauern um eines ihrer jüngsten Familienmitglieder:
Paul starb in der Nacht auf Freitag mit nur 14 Jahren an den Folgen eines Skiunfalls in Scheffau (Tirol). Der Bub war vier Tage nach Michael Schumacher verunglückt und lag im Innsbrucker Klinikum im künstlichen Koma.
Donnerstag, 2. Januar: Paul war in Richtung Talstation Kummereralm unterwegs. Wie die Polizei in Kufstein mitteilte, kam er gegen 14 Uhr von der Piste ab. Vom rechten Rand der Abfahrt sprang er unfreiwillig in den Wald und prallte gegen einen Baum. Obwohl der Bub einen Helm getragen hatte, erlitt er dabei schwere Kopfverletzungen und eine Serienrippenfraktur. Er musste mit dem Rettungshubschrauber abtransportiert werden. Ob der junge Skifahrer sofort bewusstlos war, ist nicht bekannt. Jedenfalls versetzten ihn die Ärzte in ein künstliches Koma.
Opa Otto Eckart, Honorarkonsul von Guatemala, Vater Werner, Vorstand der Kultfabrik auf dem Ex-Pfanni-Gelände, seine Mutter Caroline und die vier Geschwister hofften, bangten und litten mit Paul. Am 6. Januar eröffneten sie eine Facebook-Seite für ihn, weil die Anteilnahme von Freunden so groß war. Es zeigt den Buben, wie ihn alle geliebt haben: freundlich lachend vor einem Bergpanorama. „Pauli, das packst du!“, lautet einer der Einträge. Eine andere Familie schreibt: „Wir halten Dir die Hand und schicken einen Glücksstern.“ Und in einem weiteren Kommentar heißt es: „Lieber Pauli, ruh’ Dich aus und mach weiter so tolle Fortschritte!“
Aus dem Umfeld der Familie heißt es, dass der Zustand des Buben zwar kritisch, aber durchaus stabil war. Mit jedem Tag wuchs die Hoffnung, dass er schon bald aus dem künstlichen Tiefschlaf zurückgeholt werden könnte, dass er bald wieder lachen würde wie vor dem Unglück. Am 7. Januar um 9.57 Uhr schreibt die Familie in seinem Namen: „Danke Euch ganz herzlich!“ Es war der letzte Eintrag.
Freitagvormittag machte unter seinen Kameraden an den Nymphenburger Schulen die schreckliche Nachricht die Runde: Pauli hat seinen tapferen Kampf gegen das Schädel-Hirn-Trauma verloren. „Du bist ein Sonnenschein!“, schrieb ein weiterer Freund an seine Pinnwand. Ein Sonnenschein, der viel zu früh aus dem Leben scheiden musste.
- Innsbrucker Klinikum
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